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Innovativ und wegweisend

Unser Projekt ist innovativ und wegweisend. Dies wurde uns jetzt wieder bestätigt: durch die Nominierung für den Klaus-Novy-Preis 2017 und durch die geplante Veröffentlichung im Buch „CoHousing Inclusive“:

Buch CoHousing Inclusive

Das Institut für kreative Nachhaltigkeit gibt im Herbst 2017 ein zweisprachiges Buch über visionäre Wohnformen heraus. Unser Projekt wurde für die Publikation als beispielhaftes Modellprojekt ausgewählt und wird dort auf mehreren Seiten vorgestellt. Das Institut schreibt:

Im Rahmen des Forschungs- und Publikationsprojektes „CoHousing Inclusive“ sind wir auf das neue Wohnprojekt des Vereins inklusiv wohnen Köln e.V. gestoßen und würden es gerne als ein visionäres Modellprojekt in dem neuen Buch veröffentlichen…

Experimentelle Wohnformen – CoHousing Cultures – kommen immer mehr im Mainstream an. Aber inwieweit sind sie zugänglich und leistbar für alle: Menschen mit unterschiedlichen Einkommenslagen, mit und ohne Fluchterfahrung, mit und ohne Behinderung? … Das Buch beinhaltet kritische Betrachtungen von Modellprojekten einer bunten europäischen Bewegung, aufbereitet mit Fotos und Illustrationen.

Mehr Informationen über das Buch finden Sie hier: CoHousing Inclusive

 

Nominiert für den Klaus-Novy-Preis 2017

Mehr als 30 Projekte haben sich in diesem Jahr für den Klaus-Novy-Preis beworben – wir haben es in die Runde der Besten geschafft. Am 14. Juli präsentieren wir unser Projekt bei der Abschlussveranstaltung in Solingen und hoffen auf einen Preis. Das Wettbewerbsthema ist: „Genossenschaft innovativ sozial“. In der Ausschreibung heißt es:

Gesucht werden Projekte, die „sozial und innovativ“ die Mitgliedschaft in einer Genossenschaft und die Förderung des Zusammenlebens in Nachbarschaften stärken. Es konnten sich auch Bauprojekte bewerben, die nicht genossenschaftlich organisiert sind.

Novy-Preis 2017

Spenden und Bewilligungen – DANKE!

Wir sind auf umfangreiche finanzielle Unterstützung angewiesen, um unser Projekt verwirklichen zu können. Umso mehr freuen wir uns über diese guten Nachrichten:

– Große Weihnachts-Spendenaktion im Musical-Dome Köln: Die Darsteller des Musicals Bodyguard sammelten nach den Vorstellungen für unser Projekt. Die Zuschauer spendeten insgesamt 9.880,- Euro!

– Die HOLCIM Beton- und Betonwaren GmbH hat 2.000,00 Euro gespendet

– Die Kämpgen Stiftung hat 36.200 Euro für die Ausstattung der Gemeinschaftsflächen bewilligt

– Die Stiftung Wohlfahrtspflege hat 42.300 Euro für die Ausstattung der Gemeinschaftsflächen bewilligt

– Zudem haben wir zahlreiche kleinere und größere Beträge von unseren Fördermitgliedern und vielen anderen erhalten.

Herzlichen Dank an alle, die uns unterstützen!

 

Inklusionstage in Berlin

Am 13./14. Oktober finden die Inklusionstage 2016 in Berlin statt – fast genau 10 Jahre nach dem Beschluss der UN-Behindertenrechtskonvention. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat uns im Rahmen des Projektes „Gut leben in NRW“ dazu eingeladen.

Das Projekt „Gut leben in NRW“, an dem wir gemeinsam mit dem Verein miteinander leben e.V. als Teilhabegruppe Köln mitwirken, wird in Berlin als gutes Beispiel für Inklusion präsentiert, und zwar im Workshop „Menschen mit komplexem Unterstützungsbedarf“. Zu Beginn des Workshops wird ein kleiner Film zum Projekt gezeigt, der unter anderem auf unserer Baustelle gedreht wurde.

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Herr Köhler (Filmteam) mit Doro Fenner (Landesverband für Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung NRW e.V.) bei den Drehaufnahmen zum Film für die Inklusionstage

Impressionen der Grundsteinlegung

Rund zwei Monate nach Baubeginn fand die offizielle Grundsteinlegung bei Traumwetter und mit zahlreichen Gästen statt. Hier Impressionen dieses besonderen Tages für unseren Verein und unseren Kooperationspartner, die GAG Immobilien AG

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Eintreffen der Gäste am Baugrundstück

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Begrüßung durch Uwe Eichner, Vorstandsvorsitzender der GAG Immobilien AG

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Elfi Sho-Antwerpes, stellv. Oberbürgermeisterin der Stadt Köln

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Christiane Strohecker, Geschäftsführerin von inklusiv wohnen Köln e.V. und Mitinitiatorin des Projektes…

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… im Gespräch mit zukünftigem Bewohner Jonas Froese, links Herr Eichner, Vorstand GAG

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Michaela Mucke, Vorstandsvorsitzende des Vereins und Mitinitiatorin des Projekes im Gespräch mit zwei Kölner Studenten

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Die Röhre wird befüllt mit Tageszeitungen, etwas Kleingeld, den Plänen des Hauses, einem Vereinsflyer und dem Spruch des Poliers

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Einmauern der Röhre mit Mörtel. Unsere zukünftigen Bewohner helfen mit.

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von links: Heiner Nießen (Kassenwart), Lorenz Nießen (zuk. Bewohner), Hubertus Tempski (Leiter des Bürgeramtes Rodenkirchen), Michaela Mucke (Vorstand Verein), Christiane Strohecker (Geschäftsführung Verein), Uwe Eichner (Vorstandsvorsitzender GAG), Elfi Sho-Antwerpes (stellv. Oberbürgermeisterin Stadt Köln), Mike Hohmann (Bezirksbürgermeister Rodenkirchen), Karl-Heinz Daniel (Fraktionsvorsitzender FDP Rodenkirchen)

 

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Marc Haine (neuer Geschäftsführer von miteinaner leben e.V.) mit Bernd Schneider (bisher GF miteinander leben e.V.) und unsere Wegbegleiterin Monika Schneider (Agentur für Wohnkonzepte)

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Matthias Toetz (GF Lebenshilfe Köln) und Thomas Peters (LVR)

 

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Wolfgang John (GAG) und Michaela Mucke

 

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Architekt Florian Pacher mit Heiner Nießen (Kassenwart inklusiv wohnen Köln e.V.)

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Elfi Sho-Antwerpes und Christiane Strohecker

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Gruppenfoto mit Eltern und zukünftigen Bewohner/innen

 

 

online bei wohn:sinn

WOHN:SINN ist eine neue (Online-) Plattform für inklusives Wohnen. Hier finden sich viele Informationen über inklusive Projekte und inklusives Wohnen.

Auf der Seite WOHN:BÖRSE können Interessierte nach freien WG-Plätzen, Freiwilligendiensten und Jobs in inklusiven WGs suchen. Unser Kölner Haus ist seit heute auf der Plattform online und per Mausklick auf der Karte zu finden: www.wohnsinn.org/boerse

Die Presse schreibt:

„In einer reinen Zweck-WG sparen wir zwar Geld, leben aber meist getrennt nebeneinander her. Wer mehr will, sollte die Onlineplattform Wohnsinn besuchen. Sie vermittelt WGs, in denen Menschen mit und ohne Behinderung zusammenleben.“
aus „Mit oder ohne, Hauptsache zusammen“, DRadio Wissen am 4. Juli 2016

„Der letzte Lachkrampf, der letzte Streit, der Lieblingsplatz: Die Wohnsinn-Website soll Anekdoten über das WG-Leben erzählen. Das ist mal chaotisch, mal anstrengend, aber auch schön und voller Gemeinschaft – wie in jeder anderen WG auch.“
aus „Wo Menschen mit und ohne Behinderung zusammenleben“, Süddeutsche Zeitung am 10. Juli 2016

 

 

Anerkennung beim mitMenschPreis 2016

mitMenschPreis 001Nein, wir haben leider nicht den ersten Preis gewonnen – aber eine Anerkennung für unsere Bewerbung beim mitMenschPreis 2016. Die Jury hat aus 76 eingereichten Bewerbungen ausgewählt und schreibt:

„… Sie können sich trotzdem ein wenig wie ein Gewinner fühlen, denn Ihr Projekt ist auf der Webseite mitMenschPreis.de veröffentlicht und steht so anderen als Inspirationsquelle zur Verfügung. Es trägt dazu bei, das gemeinsame Ziel voranzubringen: Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf mehr selbstbestimmte Teilhabe zu ermöglichen und eine inklusive Gesellschaft zu verwirklichen.“

Der mitMenschPreis wird alle zwei Jahre im Namen des Bundesverbandes evangelische Behindertenhilfe e.V. ausgeschrieben. Fünf Projekte wurden mit einem Preis ausgezeichnet.

Neue Bewohner

In den letzten Monaten haben wir viele Gespräche mit Interessenten für das Wohnen geführt. Fünf der „Bewerber“ werden unsere Hausgemeinschaft bereichern und im Herbst 2017 in das Haus mit einziehen. Herzlich willkommen in unserem Projekt: Jonas, Maximilian, Pascal, Marina und Mitch.

Sie interessieren sich für das Wohnen in unserem Haus?  Wir können noch folgende Wohnmöglichkeiten anbieten:

– ein 2-Personen-Appartement im Erdgeschoss für 1-2 Menschen mit Behinderung (Paar / Mutter-Kind)

– 2 Plätze in unseren Wohngemeinschaften, bevorzugt für junge Frauen zwischen 20 und 30 Jahren

– 4 frei finanzierte Appartements von 50 – 80 m2 im Obergeschoss für Menschen mit oder ohne Behinderung, die in Gemeinschaft leben möchten.

Melden Sie sich bei Interesse einfach mit den Vordrucken an, die Sie auf der Seite „Idee“ finden. Anfragen von Studenten bitte erst ab Frühling 2017.

Spende der GAG

Die GAG Immobilien AG unterstützt unser Projekt mit einer großzügigen Spende von 9.800 Euro! Das Geld wird in die Ausstattung des Hauses fließen.

Unser Verein muss 2017 die Gemeinschaftsräume der beiden Wohngruppen und den Gemeinschaftsraum im Erdgeschoss mit Mobiliar ausstatten: mit Küchen, Esstischen und Stühlen, Sofas, Pflegeliegen für die Bäder und vielem mehr. Wir rechnen mit Kosten von ca. 150.000 Euro. Herzlichen Dank der GAG für die tolle Unterstützung!

Facharbeitskreis Wohnen für Menschen mit Behinderung

Am 21.06. fand der landesweite Facharbeitskreis „Wohnen für Menschen mit Behinderung“ des Paritätschen NRW in Köln-Deutz statt. Unsere Geschäftsführerin Christiane Strohecker nahm am Arbeitskreis teil. Im Mittelpunkt stand der Entwurf des Bundesteilhabegesetzes.

Der Paritätische bewertet den vom Kabinett verabschiedeten Regierungsentwurf für ein Bundesteilhabegesetz (BTHG) als mangelhaft. „Von den geplanten Verbesserungen profitieren längst nicht alle Menschen mit Behinderung gleichermaßen. Gerade für Menschen mit besonders hohem Unterstützungsbedarf drohen sogar echte Verschlechterungen“.

Hier der Link zum gesamten Text des Paritätischen: Stellungnahme Paritätischer

Baubeginn erfolgt!

Endlich ist es soweit: Der Bauzaun steht und die ersten Bagger sind auf „unserem“ Grundstück angerollt. Auf dem Foto sieht man die Größe der Baugrube – die Bagger waren am Fototag allerdings irgendwie schon wieder verschwunden… Auch unsere zukünftigen Nachbarn sind sehr fleißig, das Sürther Feld gleicht derzeit einer Großbaustelle.

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Wir werden die weiteren Baufortschritte natürlich regelmäßig mit der Kamera begleiten und die Fotos auf unserer Webseite hochladen.

Belobigung beim Kölner Innovationspreis Behindertenpolitik

Der Kölner Innovationspreises Behindertenpolitik (KIB) ehrt die Menschen mit und ohne Behinderung, die sich für die Verbesserung der Lebenssituation und die gleichberechtigte Teilhabe der Menschen mit Behinderung Köln einsetzen.  Über 250 Gäste waren am 30. November gekommen, um bei der feierlichen Auszeichnung im Forum der Volkshochschule im Rautenstrauh-Joest-Museum dabei zu sein. Unser Verein erhielt eine „Belobigung“! Insgesamt beworben hatten sich 24 Gruppen mit ihren Projekten. Verliehen wurden ein erster und zwei zweite Preise sowie drei weitere Belobigungen.

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Dr. Bell (Behindertenbeauftragter der Stadt Köln), Michaela Mucke und Heiner Nießen bei der Preisverleihung

Urkunde-Innovationspreis

Die Urkunde

 

Im Anschluss an die Preisverleihung präsentierten alle Gruppen ihre Projekte im Foyer des Museums. Es gab es die Gelegenheit Kontakte zu knüpfen, sich auszutauschen und mögliche Kooperationen zu besprechen.

 

 

Pressemitteilung Kölner Innovationspreis

Innovationspreis

Infostand des Vereins nach der Preisverleihung