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Auszeichnung mit dem Kölner Innovationspreis Behindertenpolitik

Erster Preis beim Kölner Innovationspreis Behindertenpolitik 2017

Alle zwei Jahre werden mit dem Kölner Innovationspreis Behindertenpolitik (KIB) neue Wege und beispielhafte Projekte ausgezeichnet, an denen Menschen mit Behinderung beteiligt sind. Die Projekte sollen die Lebenssituation und die Teilhabemöglichkeit der Menschen mit Behinderung in unserer Stadt verbessern.

Mit einem großartigen 1. Preis und 2.000 Euro Preisgeld wurde unser inklusives Kölner Haus ausgezeichnet!

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Feierliche Eröffnung mit vielen Gästen

Infonachmittag und feierliche Eröffnungsveranstaltung – mit gleich zwei großen Events feierten wir den Start unseres Projektes! 

Einladung-Info-PresseveranstaltungZur Informations-Veranstaltung am Donnerstag, den 19.10., hatten wir Verbände, Vereine und Elterninitativen eingeladen, die sich für das Projekt interessieren. Mehr als 50 Teilnehmer kamen, aus ganz NRW. Mit einer Power-Point-Präsentation nahmen wir unsere Gäste mit auf eine kleine Reise von der Idee bis zur Verwirklichung unseres Wohnprojektes. Im Anschluss führten wir durch das Haus und die Wohngemeinschaften. Alle Besucher waren sehr angetan vom gelungenen Projekt, und viele möchten etwas ähnliches in ihrer Stadt realisieren. Toll!

Einladung-EröffnungAm nächsten Tag, am Freitag den 20.10., fand ab 14 Uhr die offizielle Eröffnungsfeier statt. 120 geladene Gäste kamen – und waren begeistert vom großzügigen Haus, der tollen Ausstattung und der besonderen Athmosphäre.

Als Redner durften wir Elfi Sho-Antwerpes (stellv. Bürgermeisterin der Stadt Köln) und Uwe Eichner (Vorstandsvorsitzender der GAG) begrüßen. Michaela Mucke (Vorstandsvorsitzende inklusiv wohnen Köln e.V.) hielt eine bewegende Dankesrede über das Leben in Deutschland mit ihrer schwerbehinderten Tochter. Christiane Strohecker (Geschäftsführerin des Vereins) führte souerän durch die Veranstaltung und bedankte sich bei allen, die sich in den letzten Jahren für das Projekt engagiert haben. Nach Kaffee, Kuchen, Sekt und Kölsch konnten die Besucher sich Wohnungen und WGs anschauen. Mit einer Luftballon-Aktion feierten wir zu Schluss und bei viel Wind das bunte Miteinander, auf dass sich alle im Haus freuen.

Hier Impressionen der Eröffnung:

Eingang

Willkommen im inklusiven Haus!

Eröffnung

Ankommen, im Gemeinschaftsraum im Erdgeschoss

Wolfgang John (Bauleiter GAG), Uwe Eichner (Vorstandsvorsitzender GAG), Christiane Strohecker

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Michaela Mucke, Christiane Strohecker, Ulrike Kreitz

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Monika Dierksmaier (Paritätischer Köln), Michaela Mucke

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Christiane Strohecker, Elfi Sho-Antwerpes (stellv. Bürgermeisterin Stadt Köln)

Verein-Bewohner

Geschäftsführung, Vorstand, einige Bewohner/innen und neben Frau Mucke unser Architekt Florian Pacher

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Im sehr schönen und großzügigen Wohn-, Esszimmer der WG2

Luftballon-Aktion

Ein buntes, fröhliches Haus!

 

 

 

CoHousing Inclusive – das Buch ist da

CoHousing Inklusive: Selbstorganisiertes gemeinschaftsliches wohnen für alle

Buch-Cover

 

Hier die Titelseite des gerade erschienenen Buches des ID22 – Institute for kreative sustainability. Im liebevoll illustrierten, 240 Seiten dicken Buch, werden sieben Modellprojekte und vier visionäre Projekte aus Deutschland, Österreich und der Schweiz vorgestellt – darunter als visionäres Projekt unser inklusives Kölner Haus.

Das Buch beinhaltet kritische Betrachtungen von Modellprojekten einer bunten europäischen Bewegung, aufbereitet mit Fotos und Illustrationen. Politische und finanzielle Bedingungen für eine bessere Umsetzung werden erörtert.

Zu bestellen bei Amazon.

WG-Wochenende in Lindlar

Kennenlernen beim WG-Wochenende in Lindlar

Im September veranstalteten wir zwei WG-Wochenenden in der Museumsherberge des Freilichtmuseums Lindlar. Hier lernten sich die zukünftigen WG-Bewohner und das pädagogische Personal kennen. Die WG1 wurde ein paar Stunden vom WDR-Fernsehen und der Journalistin Anke Bruns begleitet. Hier Impressionen vom Kennenlern-Wochenende:

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2. Preis beim Klaus-Novy-Wettbewerb

Großer Erfolg in Solingen

Zum fünften Mal vergab die Spar- und Bauverein Solingen eG den Preis für Innovationen beim genossenschaftlichen Bauen und wohnen. Ausgezeichnet wurden in diesem Jahr Projekte, die „sozial und innovativ“ die Mitgliedschaft in einer Genossenschaft und das Zusammenleben in Nachbarschaften stärken. Auch Vereine konnten sich bewerben.

Den ersten Preis belegte die neue Züricher Wohnungsgenossenschaft „Mehr als Wohnen eG“. Den zweiten Platz sicherte sich unser Verein! Ein sensationeller Erfolg bei einer großartigen Veranstaltung. Hier der Presseartikel 2017PM_KNP

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Foto: Christina Kastner; SPD-Landesvorsitzender Micahel Groschek zeigte sich beeindruckt vom Namensgeber des Preises: Professor Klaus Novy habe sich die ideale Gesellschaft vorgestellt wie eine Genossenschaft. Davon sei der Wohnungsmarkt in Deutschland weit entfernt. „Es sei denn, man hat das Glück, in Solingen zu wohnen, wo jede zehnte Wohnung genossenschaftlich ist.”

 

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Foto: Christina Kastner – Präsentation mit einigen unserer Bewohner*innen

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Foto: Christina Kastner – Die Preisträger des Klaus-Novy-Preises 2017 mit SBV-Aufsichtsratsvorsitzendem Hans-Werner Bertl und SBV-Vorstandsvorsitzendem Ulrich Bimberg (r.): v. lks. Antje Günther (3.Preis München), Claudia Thiesen (1.Preis Zürich), Christiane Strohecker, Michaela Mucke, Pascal Schumacher (2. Preis Köln), Beatrix Novy,

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Bröltal-Wochenende mit Sonne und guter Laune

Bröltal-Wochenende mit Sonne satt

Im Rahmen unserer Wohnschule haben wir ein Wochenende im Lebenshilfe-Haus Bröltal verbracht. Mit dabei waren zwölf zukünftige Bewohner*innen mit Behinderung, die Eltern, sechs Studierende und eine Moderatorin.

Bei mehr als 30 Grad im Schatten konnten wir viel Zeit im schönen Garten verbringen, uns im Schwimmbad abkühlen – und kamen trotzdem mächtig ins Schwitzen. Auf dem Programm stand für unsere Teilnehmer mit Hilfebedarf unter anderem „Kuchen backen in der Lehrküche“. Für die Eltern war der bevorstehende Auszug ihrer Kinder das zentrale Thema.

Herzlichen Dank an die Aktion Mensch, die die Wohnschule durch ihre Förderung möglich macht.

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Innovativ und wegweisend

Unser Projekt ist innovativ und wegweisend. Dies wurde uns jetzt wieder bestätigt: durch die Nominierung für den Klaus-Novy-Preis 2017 und durch die geplante Veröffentlichung im Buch „CoHousing Inclusive“:

Buch CoHousing Inclusive

Das Institut für kreative Nachhaltigkeit gibt im Herbst 2017 ein zweisprachiges Buch über visionäre Wohnformen heraus. Unser Projekt wurde für die Publikation als beispielhaftes Modellprojekt ausgewählt und wird dort auf mehreren Seiten vorgestellt. Das Institut schreibt:

Im Rahmen des Forschungs- und Publikationsprojektes „CoHousing Inclusive“ sind wir auf das neue Wohnprojekt des Vereins inklusiv wohnen Köln e.V. gestoßen und würden es gerne als ein visionäres Modellprojekt in dem neuen Buch veröffentlichen…

Experimentelle Wohnformen – CoHousing Cultures – kommen immer mehr im Mainstream an. Aber inwieweit sind sie zugänglich und leistbar für alle: Menschen mit unterschiedlichen Einkommenslagen, mit und ohne Fluchterfahrung, mit und ohne Behinderung? … Das Buch beinhaltet kritische Betrachtungen von Modellprojekten einer bunten europäischen Bewegung, aufbereitet mit Fotos und Illustrationen.

Mehr Informationen über das Buch finden Sie hier: CoHousing Inclusive

 

Nominiert für den Klaus-Novy-Preis 2017

Mehr als 30 Projekte haben sich in diesem Jahr für den Klaus-Novy-Preis beworben – wir haben es in die Runde der Besten geschafft. Am 14. Juli präsentieren wir unser Projekt bei der Abschlussveranstaltung in Solingen und hoffen auf einen Preis. Das Wettbewerbsthema ist: „Genossenschaft innovativ sozial“. In der Ausschreibung heißt es:

Gesucht werden Projekte, die „sozial und innovativ“ die Mitgliedschaft in einer Genossenschaft und die Förderung des Zusammenlebens in Nachbarschaften stärken. Es konnten sich auch Bauprojekte bewerben, die nicht genossenschaftlich organisiert sind.

Novy-Preis 2017

Spenden und Bewilligungen – DANKE!

Wir sind auf umfangreiche finanzielle Unterstützung angewiesen, um unser Projekt verwirklichen zu können. Umso mehr freuen wir uns über diese guten Nachrichten:

– Große Weihnachts-Spendenaktion im Musical-Dome Köln: Die Darsteller des Musicals Bodyguard sammelten nach den Vorstellungen für unser Projekt. Die Zuschauer spendeten insgesamt 9.880,- Euro!

– Die HOLCIM Beton- und Betonwaren GmbH hat 2.000,00 Euro gespendet

– Die Kämpgen Stiftung hat 36.200 Euro für die Ausstattung der Gemeinschaftsflächen bewilligt

– Die Stiftung Wohlfahrtspflege hat 42.300 Euro für die Ausstattung der Gemeinschaftsflächen bewilligt

– Zudem haben wir zahlreiche kleinere und größere Beträge von unseren Fördermitgliedern und vielen anderen erhalten.

Herzlichen Dank an alle, die uns unterstützen!

 

Inklusionstage in Berlin

Am 13./14. Oktober finden die Inklusionstage 2016 in Berlin statt – fast genau 10 Jahre nach dem Beschluss der UN-Behindertenrechtskonvention. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat uns im Rahmen des Projektes „Gut leben in NRW“ dazu eingeladen.

Das Projekt „Gut leben in NRW“, an dem wir gemeinsam mit dem Verein miteinander leben e.V. als Teilhabegruppe Köln mitwirken, wird in Berlin als gutes Beispiel für Inklusion präsentiert, und zwar im Workshop „Menschen mit komplexem Unterstützungsbedarf“. Zu Beginn des Workshops wird ein kleiner Film zum Projekt gezeigt, der unter anderem auf unserer Baustelle gedreht wurde.

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Herr Köhler (Filmteam) mit Doro Fenner (Landesverband für Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung NRW e.V.) bei den Drehaufnahmen zum Film für die Inklusionstage

Impressionen der Grundsteinlegung

Rund zwei Monate nach Baubeginn fand die offizielle Grundsteinlegung bei Traumwetter und mit zahlreichen Gästen statt. Hier Impressionen dieses besonderen Tages für unseren Verein und unseren Kooperationspartner, die GAG Immobilien AG

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Eintreffen der Gäste am Baugrundstück

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Begrüßung durch Uwe Eichner, Vorstandsvorsitzender der GAG Immobilien AG

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Elfi Sho-Antwerpes, stellv. Oberbürgermeisterin der Stadt Köln

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Christiane Strohecker, Geschäftsführerin von inklusiv wohnen Köln e.V. und Mitinitiatorin des Projektes…

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… im Gespräch mit zukünftigem Bewohner Jonas Froese, links Herr Eichner, Vorstand GAG

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Michaela Mucke, Vorstandsvorsitzende des Vereins und Mitinitiatorin des Projekes im Gespräch mit zwei Kölner Studenten

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Die Röhre wird befüllt mit Tageszeitungen, etwas Kleingeld, den Plänen des Hauses, einem Vereinsflyer und dem Spruch des Poliers

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Einmauern der Röhre mit Mörtel. Unsere zukünftigen Bewohner helfen mit.

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von links: Heiner Nießen (Kassenwart), Lorenz Nießen (zuk. Bewohner), Hubertus Tempski (Leiter des Bürgeramtes Rodenkirchen), Michaela Mucke (Vorstand Verein), Christiane Strohecker (Geschäftsführung Verein), Uwe Eichner (Vorstandsvorsitzender GAG), Elfi Sho-Antwerpes (stellv. Oberbürgermeisterin Stadt Köln), Mike Hohmann (Bezirksbürgermeister Rodenkirchen), Karl-Heinz Daniel (Fraktionsvorsitzender FDP Rodenkirchen)

 

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Marc Haine (neuer Geschäftsführer von miteinaner leben e.V.) mit Bernd Schneider (bisher GF miteinander leben e.V.) und unsere Wegbegleiterin Monika Schneider (Agentur für Wohnkonzepte)

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Matthias Toetz (GF Lebenshilfe Köln) und Thomas Peters (LVR)

 

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Wolfgang John (GAG) und Michaela Mucke

 

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Architekt Florian Pacher mit Heiner Nießen (Kassenwart inklusiv wohnen Köln e.V.)

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Elfi Sho-Antwerpes und Christiane Strohecker

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Gruppenfoto mit Eltern und zukünftigen Bewohner/innen

 

 

online bei wohn:sinn

WOHN:SINN ist eine neue (Online-) Plattform für inklusives Wohnen. Hier finden sich viele Informationen über inklusive Projekte und inklusives Wohnen.

Auf der Seite WOHN:BÖRSE können Interessierte nach freien WG-Plätzen, Freiwilligendiensten und Jobs in inklusiven WGs suchen. Unser Kölner Haus ist seit heute auf der Plattform online und per Mausklick auf der Karte zu finden: www.wohnsinn.org/boerse

Die Presse schreibt:

„In einer reinen Zweck-WG sparen wir zwar Geld, leben aber meist getrennt nebeneinander her. Wer mehr will, sollte die Onlineplattform Wohnsinn besuchen. Sie vermittelt WGs, in denen Menschen mit und ohne Behinderung zusammenleben.“
aus „Mit oder ohne, Hauptsache zusammen“, DRadio Wissen am 4. Juli 2016

„Der letzte Lachkrampf, der letzte Streit, der Lieblingsplatz: Die Wohnsinn-Website soll Anekdoten über das WG-Leben erzählen. Das ist mal chaotisch, mal anstrengend, aber auch schön und voller Gemeinschaft – wie in jeder anderen WG auch.“
aus „Wo Menschen mit und ohne Behinderung zusammenleben“, Süddeutsche Zeitung am 10. Juli 2016